Prof.
Christoph
Eß
gilt als einer der führenden Hornisten seiner Generation. Neben seiner Tätigkeit als Solohornist der Bamberger Symphoniker ist er Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und tritt als gefragter Solist und Kammermusiker in Erscheinung. Von 2017 bis 2020 war er Professor für Horn an der Musikhochschule Lübeck und folgte zum Wintersemester 2021 einem Ruf an die Hochschule für Musik Würzburg. Seit 2024 ist er zudem künstlerischer Leiter des Hornfestivals hornissimo in Staufen im Breisgau. Seine musikalische Ausbildung begann er bei Peter Hoefs an der Tübinger Musikschule und setzte sie bei Prof. Christian Lampert und Wolfgang Wipfler an den Musikhochschulen Basel und Stuttgart fort, wo er im Juni 2008 sein Diplom mit Auszeichnung ablegte. Er ist Preisträger des Klassik-Festival-Ruhr, des "1° Concorso Internazionale per Corno di Sannicandro di Bari", des ARD-Wettbewerbs in München sowie des "Richard-Strauss-Wettbewerbs". Als Solist gastierte Eß bei führenden Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Bamberger Symphonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie den Kammerorchestern München, Stuttgart und Salzburg. Sein Debüt in der Berliner Philharmonie gab er 2007 mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. In der Saison 2017/2018 war er Artist in Residence der Philharmonie Neubrandenburg. Im Oktober 2024 erschienen die Strauss-Hornkonzerte mit dem Sinfonieorchester Aachen bei Naxos. Eß widmet sich mit gleicher Leidenschaft der Kammermusik in unterschiedlichsten Formationen. Als Initiator des 2010 gegründeten Hornquartetts german hornsound sowie in Zusammenarbeit mit Partnern wie Christian Zacharias, Albrecht Mayer, dem Fauré Quartett, Boris Kusnezow und Viviane Hagner ist er regelmäßig auf bedeutenden Musikfestivals zu erleben. Seit 2007 ist Christoph Ess Solohornist der Bamberger Symphoniker.